September 19, 2025

Grifols investiert mehr als 200 Millionen Euro in die Bekämpfung von Alzheimer

  • Seit mehr als 20 Jahren investiert das Unternehmen in Diagnose- und Behandlungslösungen, um die komplexe multifaktorielle Ätiologie der Krankheit anzugehen.
  • Im Rahmen des AMBAR® Programm (Alzheimer Management by Albumin Replacement) konnte Grifols bei Patientinnen und Patienten mit leichter bis mittelschwerer Alzheimer-Erkrankung eine Verlangsamung des Krankheitsverlaufs um 61 % nachweisen.
  • Grifols führt sein Programm derzeit in einem AMBAR® Zentrum in Barcelona durch und befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit führenden spanischen Kliniken über die Eröffnung neuer Zentren in Spanien. Das Unternehmen erwägt zudem die Eröffnung neuer Niederlassungen in Deutschland und Großbritannien.

Barcelona, 19. September 2025 - Grifols (MCE: GRF, MCE: GRF.P NASDAQ: GRFS), ein globales Gesundheitsunternehmen und führender Anbieter von Arzneimitteln auf Plasmabasis, hat bisher mehr als 200 Millionen Euro in die Bekämpfung von Alzheimer investiert. Diese in den letzten 20 Jahren getätigten Investitionen sind Teil der Innovationsprojekte des Unternehmens zur Entwicklung potenzieller neuer Behandlungsmethoden für neurologische Erkrankungen und andere Therapiebereiche.

Zu den wichtigsten Investitionen des Unternehmens in diesem Bereich zählt das innovative klinische Programm AMBAR® (Alzheimer’s Management by Albumin Replacement), welches auf der regelmäßigen Entnahme von Plasma und dessen Ersatz durch eine Lösung aus Albumin, einem Plasmaprotein, basiert. Dieses klinische Programm von Grifols verlangsamt nachweislich den kognitiven und funktionellen Abbau bei Patientinnen und Patienten mit leichter bis mittelschwererAlzheimer-Erkrankung. Insbesondere zeigten die ausgewerteten primären Wirksamkeitsvariablen (die Skalen ADAS-Cog (Alzheimer's Disease Assessment Scale – Cognitive) und ADCS-ADL (Alzheimer's Disease Cooperative Study – Activities of Daily Living)) für beide Messungen eine 61-prozentige Verringerung des Krankheitsverlaufs in der Kohorte mit Patientinnen und Patienten mit leichter oder mittelschwerer Alzheimer-Erkrankung.

Die Behandlung basiert auf der Hypothese, dass ein Großteil des Beta-Amyloids, eines der Proteine, das sich im Gehirn von Alzheimer-Betroffenen ansammelt, an Albumin gebunden im Plasma zirkuliert. Durch die Entfernung dieses Plasmas soll die Verdrängung von Beta-Amyloid aus dem Gehirn gefördert werden, was dazu beitragen würde, die Auswirkungen der Erkrankung auf die kognitiven Funktionen der Betroffenen zu begrenzen. Darüber hinaus könnten die Patientinnen und Patienten von den antioxidativen und entzündungshemmenden Eigenschaften von Albumin profitieren.

Dieses in den medizinischen Leitlinien der renommierten ASFA (American Society for Apheresis) enthaltene Programm wird seit 2021 im ersten AMBAR® Zentrum umgesetzt, das vom Unternehmen in Zusammenarbeit mit der ACE Foundation in Barcelona eröffnet wurde. Aufgrund des Erfolgs befindet sich Grifols derzeit in fortgeschrittenen Gesprächen mit führenden spanischen Krankenhausgruppen hinsichtlich der Eröffnung neuer AMBAR-Zentren in Spanien und erwägt zudem die Eröffnung neuer Zentren in Deutschland und Großbritannien.

Das Projekt ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Grifols, der ACE Foundation in Barcelona und dem Alzheimer's Disease Research Center der Universität Pittsburgh und Teil der umfassenden Alzheimer-Forschungsstrategie des Unternehmens, die 2004 nach mehreren präklinischen Versuchen, Pilotstudien und einer Phase-II-Studie begann. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Alzheimer’s & Dementia: The Journal of the Alzheimer's Association“ und auf führenden internationalen Konferenzen wie CTAD, AD/PD und AAIC präsentiert.

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